KOHLER Robert, MECKERT Ernest

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MAZERAND Albert, Zipfel Jacques

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« ET LES FEMMES SE SONT LEVEES » – CAFE LIBERTE du PARC de WESSERLING – vendredi 3 septembre 2021

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 Le CAFE LIBERTE  du PARC de WESSERLING

 A l’es­pace du Pavillon des Créa­teurs et/ou en terrasse exté­rieure par beau temps, le premier vendredi de chaque mois,  à  19 heures.

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L’ani­ma­tion du CAFE LIBERTE est une acti­vité propo­sée par l’AFMD 68 – AMIS FONDATION MEMOIRE DEPORTATION -dans le cadre de ses ateliers de trans­mis­sion des connais­sances et des savoirs, pour une citoyen­neté active.

                   «  L’his­toire nous enseigne que dans les condi­tions les plus extrêmes, comme celles des dépor­ta­tions,  des hommes et des femmes, conscients et mobi­li­sés, ont déve­loppé  des projets de trans­for­ma­tion pour une société de paix et de justice ».

 

             Le vendredi 3 SEPTEMBRE  2021 de 19 h à 21 h

 

Le thème de ce 4èmecafé :  

« ET LES FEMMES SE SONT LEVEES » 

portraits de résis­tantes alsa­ciennes et lorraines, à partir de la présen­ta­tion du livre par son auteure, Marie-José Masconi, prési­dente de l’AFMD 67  Bas-Rhin, fille de deux résis­tants dépor­tés.

Ces femmes coura­geuses, jeunes, de condi­tions sociales diffé­rentes, se sont enga­gées dans des circons­tances que nous allons décou­vrir ensemble. Deux ques­tions essen­tielles guide­ront nos débats :    « Pourquoi ? « Comment ? »…..deux ques­tions qui se posent pour tout enga­ge­ment….

 

Au plai­sir de vous accueillir bien­tôt, soyez les bien­ve­nus.

 

Que vive la bonne humeur et le bonheur d’en­tre­prendre !

                                                                                                     L’équipe :  Arlette – Simone – Wolf

Pour nous joindre : cafe­li­ber­te21@g­mail.com

* masques et distances svp. – veuillez aussi prévoir vos bois­sons  person­nelles svp. Confor­mé­ment à la règle­men­ta­tion. Merci.

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79e Commé­mo­ra­tion de l’in­cor­po­ra­tion de force, par Marie Goerg-Lieby – « L’Ami hebdo » du 29.8.21

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Lettre du député Tobias Pflü­ger en réponse aux reven­di­ca­tions de l’OPMNAM envers l’Al­le­magne qui dédom­mage les « volon­taires » comme la LVF ou les victimes de la divi­sion Char­le­magne, la divi­sion Wallonne, la divi­sion Azul ou la divi­sion Condor, sans oublier les Scan­di­naves.

Gruß­wort von Tobias PFLÜGER, Bundes­tag­sab­geord­ne­ter der LINKEN                                                                             24.08.2021

 

Mes chers amis,

Leider kann ich heute nicht persön­lich bei Euch sein, weil ich in Berlin bei einer drin­gen­den Sitzung des Bundes­tages u.a. zu den Evakuie­run­gen aus Afgha­nis­tan sein muss. Herz­lich möchte ich mich bedan­ken für die Einla­dung zu dieser Gedenk­ve­rans­tal­tung und für die Gele­gen­heit ein paar Worte an Euch zu rich­ten.

Deut­schland hat im Zwei­ten Welt­krieg viel Schuld auf sich gela­den. Am 25. August 1942 wurden zahl­reiche Elsäs­ser und Mosel­la­ner zwang­sein­ge­zo­gen in die deut­scheWehr­macht. Ich will in aller Deut­li­ch­keit beto­nen, dass diese jungen Männer nicht frei­willig in den Krieg gezo­gen sind. 500 junge Männer wurden von den Deut­schen hinge­rich­tet, weil sie sich gegen diese Zwang­sre­kru­tie­rung­ge­wehrt haben. Auch die Fami­lien waren durch die Sippen­haf­tung gefähr­det. Über 40.000 der Zwang­sein­ge­zo­ge­nen konn­ten nicht mehr zu ihren Fami­lien zurü­ck­keh­ren. Sie waren Väter, Onkel und Cousins.

Den Kindern, die ohne ihre Väter aufwach­sen muss­ten,ist mehr­faches Leid wieder­fah­ren.
Deut­schland hat sich mittels des Deutsch-franzö­si­schen Abkom­men von 1981 mit der einma­li­gen Zahlung von gerade einmal 250 Millio­nen DM versucht frei­zu­kau­fen. Die Bundes­re­gie­rung ist der Ansicht keine weite­ren Entschä­di­gun­gen mehr leis­ten zu müssen. Ledi­glich dieje­ni­gen, die daue­rhaft­ge­sund­heit­lich geschä­digt sind, stehen nach demGesetz über die Versor­gung der Opfer des KriegesGelder zu. Nach eben diesem Gesetz würde den geschätz­ten 15.000 Waisen der Zwang­sein­ge­zo­ge­nen eine Waisen­rente zuste­hen, die dennoch bis heute verwehrt wird.

Der Verlust der Hinter­blie­be­nen, von denen einige heute hier anwe­send sind, ist nicht mit Geld wieder­gut­zu­ma­chen. Klar ist für mich, dass die Waisen der Elsäs­ser und der Mosel­la­ner densel­ben Anspruch auf Waisen­rente haben müssen,wie die Waisen der Deut­schen. Die ungleiche Behand­lung von Menschen aufgrund der Natio­na­lität muss aufhö­ren. Deut­schland wird hier seiner Schuld bis dato nicht gerecht. Die Bundes­re­gie­rung muss den Waisen der Zwang­sein­ge­zo­ge­nen endlich die Aner­ken­nung zukom­men lassen undsie auch ents­pre­chend entschä­di­gen.

Liebe Freun­din­nen und Freunde,

Nicht nur in dieser Ungleich­be­hand­lung zeigt sich, dass die Verbre­chen Deut­schlands im Zwei­ten Welt­krieg noch lange nicht aufgear­bei­tet sind und wir immer noch um ein vernünf­ti­gesGes­chichts­be­wusst­sein kämp­fen müssen. Erst im Mai dieses Jahres sprach ich in Stutt­gart über den Geno­zid an den Pontos-Grie­chin­nen, die bis heute auf eine Aner­ken­nung des Geno­zides durch die Bundes­re­pu­blik warten.

Schuld einges­te­hen und Verbre­chen des Krieges aufar­bei­ten,bedeu­tet auch Konsequen­zen zu ziehen. Die Erin­ne­rung an die zwang­sein­ge­zo­ge­nen Elsäs­ser und Mosel­la­ner ist eine Mahnung an die Schre­cken des Natio­nal­so­zia­lis­mus und an die Schre­cken des Krieges. Und sie ist eine Mahnung an dieje­ni­gen zu denken und Verant­wor­tung zu über­neh­men, die durch Kriege bedroht sind oder ihre Exis­tenz­grund­lage verlo­ren haben.

Heute, an dieser Gedenk­feier kann ich nicht bei Euch sein, weil ich mich dafür einsetze, dass möglichst viele der Schutz­bedürf­ti­gen aus Afgha­nis­tan evakuiert werden. Der Krieg in Afgha­nis­tan war von Anfang an falsch. Umso wich­ti­ger ist es jetzt endlich zu handeln, damit wir nicht noch mehr Menschen im Stich lassen. Dabei dürfen bürokra­tische Hürden und die Frage der Natio­na­lität nicht im Weg stehen.

Die Evakuie­rung­sflüge von Fran­kreich und von Deut­schland dürfen nicht unter­schei­den, ob ihre Passa­giere einen franzö­si­schen, deut­schen oder afgha­ni­schen Pass haben, sondern sie soll­ten möglichst viele Menschen in Not aufneh­men. Am Flugha­fen von Kabul werden Menschen abge­wie­sen, weil sie mit gerade einmal 18 Jahren « zu alt für die Kern­fa­mi­lie » seien. Deutsche Evakuie­rung­sflüge werden gestri­chen, weil nicht genü­gend Menschen von den Listen bis zum Flugha­fen vordrin­gen konn­ten, während es an Menschen, die geret­tet werden soll­ten,nicht mangelt.

Meine Freun­din­nen und Freunde,

Was Kriege zerstö­ren,kann nur mühsam und lang­sam wieder aufge­baut werden. Gerade deshalb ist es wich­tig die Erin­ne­rung an began­genes Unrecht wach zu halten, wie hier bei dieser Gedenk­ve­rans­tal­tung am Odilien­berg am Jahres­tag, an dem die Wehr­macht über 40.000 Elsäs­ser und Mosel­la­ner zwang­sein­ge­zo­gen hat. Wir wollen klar die Botschaft senden: Nie wieder Krieg und nie wieder Faschis­mus.

 

Docu­ment trans­mis par Gérard Michel,

président de l’OPMNAM

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La dépor­ta­tion des familles haut-rhinoises en Alle­magne

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 Jules SCHEIDER, La dépor­ta­tion des familles haut-rhinoises en Alle­magne (1942–1944), Colmar, 2015.

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MISCHLER Emile

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Emile Mischler, incor­poré de force dans l’Aufklä­rung­sab­tei­lung de la 2e Divi­sion blin­dée « Das Reich  » s’évade près de Cambrai en 1944.

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